Wasserlose Urinale
Wasserlose Urinale kommen ohne Spülvorrichtung und natürlich auch ohne Wasser zum Spülen aus. So können Sie bei diesen Urinalen nicht nur beim Anbringen auf die Installation von Zuleitungen für das Spülwasser verzichten, was häufig bei Neubauten auch zu Kosteneinsparungen bei der Installation führt. Auch Reparaturen der Spülanlagen gehören bei einem wasserlosen Urinal der Vergangenheit an, da diese erst gar nicht vorhanden sind. Da wasserlose Urinale ohne Wasser auskommen, erlauben diese innovativen Sanitärartikel in der Regel auch Einsparungen bei den Gebühren für Wasser und Abwasser, wohl mit ein Grund, warum die wasserlosen Urinale inzwischen häufiger als früher in öffentlichen Toiletten zu finden sind.
Auf dem Markt gibt es heute verschiedene wasserlose Urinale, für die Sie sich beim Kauf und der Installation entscheiden können. Im Allgemeinen lassen sich die vorhandenen Urinale in zwei Kategorien einteilen. Das sind zum einen die wasserlos arbeitenden Urinale, die mit einer Sperrflüssigkeit arbeiten und zum anderen jene Modelle, die ohne eine solche auskommen. Bei den Modellen mit Sperrflüssigkeit dient diese als Geruchsverschluss. Die spezielle Sperrflüssigkeit ist bei diesen Urinalen leicher als Urin, so dass dieser unter der Flüssigkeit einfach wegsickert.
Die Modelle, die ohne eine absperrende Flüssigkeit auskommen, arbeiten meist mit hydrostatischen Auftriebskörpern. Die hydrostatischen Auftriebskörper erlauben dabei ein Abfließen des Urins und sie verschließen im Anschluss an das Abfließen wieder den Siphon des Urinals, indem die hydrostatischen Auftriebskörper gegen eine Gummilippe drücken.